Donnerstag, 20. Juni 2013

Hallo liebe Leute
Entschuldigt bitte das wir zur zeit nichts neues in den Blog ein stellen . Aber der Alltag hat uns eingeholt.
In der nächsten Woche (27.06.13) komme ich mal für ein paar tage nach Peitz um dann weiter nach Bangkog zu fliegen um bei der Graduation unserer Tochter Alice dabei zu sein. Danach gehts wieder richtig los. Cusco-Macho picho-Puno-Lima-Tumbes und dann gibt es auch wieder Berichte.
Vieleicht sieht man sich in Peitz 27.06-06.07.13
Gruß Frank

Dienstag, 21. Mai 2013

Der erste Muskelkater 
 

Am letzten Samstag wollten wir in einer kleinen gemischten Gruppe aus Peruanern und Deutschen eine kleine Wanderung unternehmen, die sich im nach hinein als ziemlich umfangreich herausstellte. Wir fuhren früh um 8.00 Uhr 2 Stunden heraus aus Lima in die Berge. Auf eine Höhe von ca 1200 m. Dann wanderte wir los ca 9 km auf eine Höhe von 2830 m. Es war recht anstrengend aber auch sehr schön. Wir genossen wunder schöne Aussichten und kamen schlieslich an einem Wasserfall an. Nach einem gemütlichem Piknik ging es wieder zurück so das wir etwa gegen 20.00Uhr wieder zu Hause waren. So ziemlich fix und fertig aber auch zufrieden das wir es geschafft haben.












Sonntag, 12. Mai 2013

Kirche in Arequipa
 Hallo liebe Blogleser
Wir sind wieder in Lima. Nach einer Woche Arequipa waren wir gestern auch wieder froh im eigenen Bett zu schlafen. Es gab unwahrscheinlich schöne und sehr interesante Eindrücke, es war aber auch sehr anstrengend. Die Höhe hat uns doch ganz schön zu schaffen gemacht. Auf der Tour in den Colca-Canyon, es ist der tiefste Canyon der Welt mit über 3000 m ,sind zwei Teihlnehmer abgeklappt. Es ist unglaublich wie schnell man aus der Puste kommt bei noch so kleiner Anstrengung.
Platz vor der Kirche


 Arequipa mit einem seiner drei Vulkane

 Alpakas





 Und jetzt ein paar Fotos von einem der größten Vögel der Erde, der Condor. Es war unglaublich, wir hatten so ein Glück ihn bei einer regelrechten Flugshow zu beobachten. Karin hatte ungefähr 10 Exemplare gezählt.





 Und nebenbei haben wir auch den kleinsten Vogel der Welt gesehen,einen Kolibri.




 Das Mänchen





 Ein wunderschöner Ausblick ins Colca-Tal
 Die Terassen ,also die hier ganz klein und auch auf den anderen Fotos zuerkennen sind stammen noch von den Inkas. Sie wurden für die Landwirtschaft benutzt.

 Auf der Rücktour nach Arequipa an der höchsten Stelle, 4910m.

Wir freuen uns schon auf die nächste Tour. Dieses Land hat noch soviele Geheimnisse, die wir entdecken wollen.

Samstag, 27. April 2013

Freitag, 26. April 2013

Hier mal etwas zwischen durch .
Ich habe ein Video von meinem täglichen Schulweg ins Internet gestellt.
Wen es interesiert, hier klicken  http://www.youtube.com/watch?v=OR7F9GW9nn0

Gruß Frank

Montag, 22. April 2013



 Und jetzt ein paar Fotos vom Garten der Schule

Die Arbeit an der Schule

Viele haben mich inzwischen gefragt wie es denn nun an der Schule ist. Bis jetzt habe ich die Antwort hinausgezögert weil ich erst alles in Ruhe kennenlernen wollte.
Ich habe nach acht Wochen zwar noch lange nicht das Gefühl mich auszukennen, aber ein bisschen kann ich 2schon erzählen.
Der größte Unterschied ist wohl die Tatsache, dass es hier außer Lehrern noch jede Menge Personal gibt. Angefangen von den Pförtnern über Gärtner, Hausmeister, Kraftfahrer Sachbearbeiter, Bibliothekare, Köche bis zu den Schulpsychologen. Für alles gibt es jemanden der sich kümmert. Ich muss mich nicht um die Schulbuchausleihe kümmern. Ich teile zwar die Bücher aus, damit ich sicher bin, dass alle Schüler das richtige Buch erhalten haben, aber die Listen führt die Bibliothek, die schreibt dann auch die Rechnung an die Eltern falls ein Buch nicht ordnungsgemäß zurückkommt usw. Auf der anderen Seite muss ich jetzt erstmal lernen mich in diesem Personallabyrinth zurechtzufinden. Wer ist jetzt der Computerverantwortliche? Wie erreiche ich den? Für mich sind das jeden Tag die großen Herausforderungen. Aber alle sind sehr nett und wenn man ihnen freundlich entgegentritt sind die sofort für einen da.
Der Unterricht läuft hier noch im 45 Minuten Takt. Nur in der 11. und 12. Klasse sowie in Chemie 9 habe ich Doppelstunden. Es gibt meist 5 Minuten- Pausen, nach der 3. und 5. Stunde 15 Minuten. Die Mittagspause ist erst nach der 7. Stunde. Jeder der mich kennt, weiß, dass ich nach der 3. Stunde nach meinem Kaffee hechle. Inzwischen habe ich aber erfahren, dass der Kaffee bereits früh schon fertig ist. Kaffee und heißes Wasser steht nämlich immer im Lehrerzimmer bereit, das ist ein Service von der Schule.
Die Schüler ab der 7. Klasse haben übrigens häufig noch bis zur 10. Stunde Unterricht. Sie haben auch mehr Fächer als in Deutschland. Zum Beispiel lernen alle Spanisch, Deutsch und Englisch. Davon Spanisch und Deutsch 5 Stunden pro Woche. Dazu belegen sie meistens noch freiwillig Französisch. Geschichte haben sie doppelt, einmal die deutsche Geschichte und einmal die peruanische. Ich finde, das ist ein Wahnsinns Pensum, was die Schüler leisten müssen. Aber die Kollegen beschweren sich, dass die Schüler so faul sind, weil sie keine Hausaufgaben machen !!! Hoffentlich komme ich nach ein paar Jahren nicht auch dahin. Bei mir gibt es jedenfalls so gut wie keine Hausaufgaben, bis auf die Vorbereitungen zum Test, die kann ich ihnen ja leider nicht ersparen.
Notengebung ist auch ganz lustig. Hier geht die Notenskala bis 20, wobei die 20 die beste und die 05 die schlechteste Note ist. So  richtig komme ich ehrlich noch nicht damit klar, ich schreibe sicherheitshalber nur Tests bei denen es 20 Punkte gibt. Jetzt kommen langsam die Klassenarbeiten, da werde ich dann durch 20 teilbare Punktzahlen kreieren J.
Die Arbeit mit den Schülern ist angenehm. Ich habe das Gefühl, das die meisten sehr motiviert sind. Man spürt, dass man als Lehrer geachtet wird. Vielleicht liegt es auch daran, dass die Eltern viel Geld bezahlen für die Ausbildung ihrer Kinder. Dementsprechend sind die meisten sehr interessiert am Bildungsstand ihrer Kinder. Als die Elternversammlungen zum Schuljahresbeginn liefen, musste ich mich in allen Klassen, in denen ich Unterricht habe vorstellen (ich habe in 9 verschiedenen Klassen Unterricht). Die Eltern wollen die neuen Kollegen kennenlernen. Außerdem gibt es in meinem Stundenplan eine Freistunde, die als Elternsprechstunde ausgewiesen ist. Zu dieser Stunde können sich die Eltern anmelden, oder ich kann sie zu mir bitten wenn es Informationsbedarf gibt. Ich hatte schon Eltern, die zu mir gekommen sind, einfach weil sie mich kennenlernen wollen.
Jetzt habe ich noch nicht viel zum Unterricht selbst gesagt, aber das hebe ich mir für später auf. Ich schicke lieber noch ein paar Fotos von unserem schönen Schulhof mit.



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Donnerstag, 11. April 2013