Dienstag, 31. Mai 2016

 Mitte Mai besuchte uns wieder
Herr Seibt aus Cottbus. Mit ihm unternahm ich (Frank) eine 6 tägige Reise durch Peru nördlich von Lima. Begonnen haben wir in Trujillo mit den Ausgrabungen Chan Chan und dem Mondtempel. Danach fuhren wir zum Herr von Sipan bei Chiclayo (Bild rechts) Dieses königliche Grab wurde 1987 gefunden und hat eine besondere Bedeutung weil es vollständig war.

In dieser Lempyramide wurde das Grab gefunden











Nach Stellung des Grabes des Herrn von Sipan

Weitere Ausgrabungen werden                                                                                              hier noch getätigt

 Danach ging es weiter wieder in Richtung Anden nach Chachapoyas.(Hauptstadt Verwaltungsbezirk Amazonas)
Dort besuchten wir das in der Nähe liegende Fortaleza de Kuelap. Dieses wird erst jetzt richtig Touristisch erschlossen z.B. durch eine Drahtseilbahn. Kuelap liegt auf 3040 m.


Eingang zur ehemaligen Stadt

Leider waren an diesem Tag die Wolken gleich hoch wie das Fortaleza



 Sehr Eindrucksvoll wie die Natur sich alles zurück holt




Ein Lama durfte natürlich auch nicht fehlen

 Zwischen durch immer wieder eindrucksvolle Aussichten
 Leymebamba ein kleiner Ort nach Kuelap , wo wir übernachteten

Hier gab es auch ein kleines Museum wo Funde aus der Region gezeigt wurden
 Danch fuhren wir weiter in Richtung Cajamarca zu den Banos de Inka. Das Wasser dort kommt mit 70-80° aus der Erde
Zwei Kirchen in Cajamarca




Hier wird gerade unser Auto                                                                                                         betankt. Abseits von grossen Städten und Strassen ist das so durch aus normal.

Sonntag, 8. Mai 2016

Unsere diesjährigen Maiferien verbrachten wir in Medellin- Kolumbien. Die Stadt von der aus der berühmte Drogenbaron Pablo Escobar in den 80 ziger Jahren mit seinem Imperium agierte und der Stadt des Künstlers Fernando Botero, der auf Gewalt mit Kunst reagierte.
Gleich am ersten Tag landeten wir  durch Zufall imParque de la Luz, ein Projekt, wo aus einer "Schutthalde" ein beliebter Treffpunkt gestaltet wurde.
Wir spazierten von dort durch eine quirlige Geschäftsstraße und auf einmal standen wir auf einem Platz mit diesen vielen Skulpturen, die durch ihre Disproportionenen auffallen. Das ist der unverkennbare Stil von Fernando Botero, der sich dadurch von der abstrakten Kunst distancierte.
Der ganze Platz heißt Parque de Botero. Der Künstler hat alle Werke seiner Heimatstadt geschenkt.

Wir haben uns eine Weile auf eine Bank gesetzt und das Treiben auf diesem Platz beobachtet. Es war unglaublich. Natürlich waren da unzählbar viele Händler, aber auch Bettler, Junkies, Touristen, Polizisten und ab und zu auch ganz normale Leute, die auf demWeg von oder zur Arbeit waren.
Ein Stadtführer sagte uns, um Kolumbien zu beschreiben, nimm von allem etwas, rühre es gut um und das Ergebnis ist Kolumbien. Der Botero-Park war beispielgebend dafür.


Am nächsten Tag fuhren wir mit der Seilbahn zu einem Ausflugsziel am Stadtrand von Medellin.Wirwollten vor allem das viele Grün genießen, das wir in Lima so sehr vermissen.
Dabei bekamen wir eine super Aussicht auf die Stadt, nur leider war es an diesem Tag bewölkt.
Und wir fuhren durch die Favelas von Medellin. Das Gute, die Bahn hält in diesen Stadtvierteln und die Einwohner können preiswert diese Anbindung nutzen.
Juan führte uns durch die Stadt und erklärte uns sehr viel über die Geschichte von Kolumbien. Seine Botschaft, bitte erzählt bei Euch zu Hause nicht nur über Drogenbanden in Kolumbien sondern über die vielen Erfolge, die wir seit 2002 erreicht haben. Seit diesem Jahr hat die Politik enorme Anstrengungen unternommen, um das Land sicherer und für Touristen atraktiv zu machen.
Wir können das nur bestätigen. Die meisten Leute waren sehr nett und hilfsbereit zu uns. Am Eindrucksvollsten war diese Taube, die im Jahr 1995 von Terroristen gesprengt  und 23 Menschen darunter auch Kinder getötet wurden. Botero bat diese Taube als Mahnmal stehen zu lassen und fertigte noch eine an.
Santa Fe de Antioquia, eine kleine Kolonialstadt 78 km vonMedellin entfernt.
Nahezu alle Häuser der Stadt sind noch aus der Gründungszeit durch die einwandernden Spanier erhalten.

Dort besichtigten wir auch die älteste Hängebrücke des Landes,mit 291m eine eindrucksvolle Konstruktion.

An unserem letzten Tag fuhren wir nochmal mit einer Seilbahn, diesmal auf die andere Seite der Stadt. Aber ein ähnliches Bild.An den Hängen die Bretterbuden und oben vornehme Wohnungen.

Die letzte Station unserer Stadtbesichtigung war der botanische Garten. Ein grünes Kleinod, wo man sich ein wenig von dem lauten Stadtgetümmel ausruhen kann.
Vollgepackt mit vielen neuen Impressionen aus Kolumbien und mit viel Kaffee fühlen wir uns jetzt erholt und gerüstet für das nächste Bimester.

Sonntag, 10. April 2016

Unsere letzte gemeinsame Station,
die Wasserfälle von Iguazu.
Es war einfach gewaltig und unvorstellbar wo das ganze Wasser herkommt.
Wir haben uns beide Seiten angeguckt und lassen einfach die Bilder für sich sprechen.
Zunächst die argentinische Seite.


Und hier die brasilianische Seite.
Man war so dicht dran, dass man sich einen Regenponcho anziehen musste, um nicht total bis auf die Knochen nass zu werden und vor allem, um die Dokumente und die Fotoausrüstung zu schützen.

Und dann der Höhepunkt, ein Heliflug zu Franks Geburtstag.
Wo lässt sich ein Flug besser genießen, als an diesem besonderen Ort?





Wir genossen noch einmal einen Ausblick auf das Drei- Länder- Eck, Argentinien- Brasilien- Paragay.
Danach bin ich nach Lima zurück geflogen, da für mich der Urlaub zu Ende war.
Frank hatte noch eine Mission zu erfüllen und ist mit dem Auto alleine weitergefahren.
 Auf meiner Rücktour nach Peru (Frank) letzte Impressionen aus Argentinien

 Jetzt bin ich in Bolivien und wieder in den Anden.



 Auf dem bolivianischem Hochplateau werden viele Lamas gezüchtet


 Wieder in Peru
da es in den Anden die letzten Tage sehr viel geregnet hatte sehe ich diese Flüsse zum ersten mal mit Wasser.









Die letzte Nacht im Refugio "Puerto del Inka" wo wir schon häufiger übernachteten, aber dieses mal im Zelt.

Mission erfüllt, ein  Mitbringsel aus Argentinien. Wenn der große "Kaktus" gestorben ist, bleibt dieses Holz .