Sonntag, 22. Februar 2015

Die Galapagos Inseln
Nach unserem Heimaturlaub zum Jahreswechsel
hatten wir noch 4 Wochen Ferien, in denen eine Reise zu den Galapagosinseln geplant war.
Am 24.01. landeten wir auf Santa Cruz.
Die ersten kleinen Inseln haben wir schon aus dem Flugzeug entdeckt.
Um auf Santa Cruz zu unseremHotel zu kommen, mussten wir erst einmal quer über die Insel fahren und haben auf einer Strecke von ca 30 km einen totalen Wandel der Vegetation beobachten können. Von total trocken und heiß,






wurde es immer grüner, feuchter und auch kühler
außerdem kamen wir an einem Vulkankrater vorbei
Dann, am Hafen Puerto Ayora haben wir sie schon getroffen, die berühmten Leguane und die Seelöwen
Die werden wir noch in allen möglichen Posen beobachten.
Wir haben zunächst 3-4 Tage auf Santa Cruz eingeplant, weil wir eine Last Minute- Kreuzfahrt zu möglichst vielen Inseln buchen wollten und sind einfach nur so durch den Ort spaziert.

Am interessantesten war es jedoch am Hafen. Nicht nur um zu sehen,welche Fische dort so gefangen werden, sondern auch um die Vögel zu beobachten, die natürlich die leichte Futterquelle entdeckt haben. Dort haben wir das erste mal Bekanntschaft mit den Fregattvögeln ( Bild später) gemacht.
Eine Kreuzfahrt fanden wir schneller als erwartet und so gingen wir schon an unserem 3. Tag an Bord eines Katamarans mit 13 Passagieren und einer Belegschaft von 6 Mann, die uns rundum verwöhnten.
Ein paar Gäste bekamen wir auch ab und zu.
Unser Katamaran "Nemo 1"
Unsere erste Exkursion ging auf die Insel Seymor, wo wir von einem prächtigen Landleguan begrüsst wurden. Sie unterscheiden sich hauptsächlich in der Farbe( gelb-orange) und der Maulform von den Meeresleguanen. Die Landleguane fressen Kakteen, die Meeresleguane Algen.

Hier nochmal in voller Pracht,
oder vielleicht lieber von vorne?
Es ist unglaublich, wie nah man an die Tiere herangehen kann.Der Guide hat aber streng auf einen Abstand von 2m bestanden. Es gab natürlich auch Touristen, die wollten diese Tiere streicheln.

Ein paar Meter weiter präsentierte sich ein Blaufußtölpel vor uns. Wir standen wirklich direkt vor ihm!
Diese Vögel gibt es nur auf Galapagos und wie der Name sagt, haben sie ganz lustige hellblaue Füße.
Hier kann man sie gut erkennen. Es gibt insgesamt nur 4 verschiedene Tölpelarten in Südamerika (Boobys). Auf Galapagos findet man neben dem Blaufußtölpel den Rotfußtölpel und den Nascatölpel.
Was der sich wohl gedacht hat, als sich die Menschen so um ihn herum verrenkt haben?
Und noch ein paar schöne Posen.

In den Bäumen entdeckten wir Fragattvögel. Das hier ist ein Männchen bei der Balz. Wenn man genau hinsieht, entdeckt man das Weibchen dahinter.
Diesen roten Ballon am Hals haben die Männchen nur, wenn sie sich einem Weibchen präsentieren.
Nachfolgend noch ein paar schöne Schnappschüsse.





Der hat wohl Hunger und sucht seine Mamma.







Diese Eindrücke musste man erst mal verdauen.
Der Kapitän


Bei der Überfahrt zur nächsten Insel trafen wir auf eine Gruppe von Delfinen. Auf einmal waren sie rings um unser Boot herum, als ob sie schnell mal Hallo sagen wollten, genial.

Der erste Tag auf dem Boot war schon so erlebnisreich, dass wir uns fragten, was nun noch kommen soll.
Aber wir haben ja noch nichts vom Schnorcheln berichtet.
Das kommt im nächsten Post.

Sonntag, 14. Dezember 2014

Alice und Ronny in Lima
Am 03.12. kamen unsere beiden "Kinder"zu uns und wir haben als erstes ein Festessen noch anlässlich unserer Silberhochzeit organisiert. Es war unser Lieblingsrestaurant, wo man auf der Terasse faktisch über dem Meer sitzt.
Das anschließende Wochenende nutzten wir für einen kleinen Ausflug in die Cordilleren. Da am Montag Feiertag war, konnten wir die Zeit gut nutzen. Ronny hat es auf die Alpakas abgesehen.

Hier unsere Unterkunft, auf 3000m. Gleich daneben ein Bach mit Forellen, die dann auch unser Hauptnahrungsmittel während dieser Zeit waren.
Früh bei Sonnenaufgang, es war super schön.
Dann fuhren wir noch ein bischen höher, immer am Fluss entlang und mussten nach jedem Kilometer anhalten um erstmal die Landschaft zu genießen.Mal ein reißender Fluß,
dann wieder viele kleine Terassen
oder kleine Becken. Die Wassertemperatur lag bei ca 12°C
Zurück fuhren wir einen kleinen Weg, der Pass lag bei 5000m und die Lamas waren die einzigen Lebewesen, die wir in großer Zahl sahen.

In Tanta, der einzige Ort während der 180 km Tour, mussten wir einfach ein paar Schnappschüsse von den Chicas machen.
Ronny versucht die Alpakas zu streicheln, die wollten aber mit diesem Exoten nichts zzu tun haben.
Da oben war selbst das Aufstellen für ein Foto anstrengend.
Was die Lamas garnicht verstehen konnten.
Ups, auf einmal fängt es sogar an zu schneien, mitten im Sommer!
Am 13.12. heiratete unsere Empleada (Haushaltshilfe). Wir stehen hier vor der Kirche.

Sonntag, 30. November 2014

Klassenfahrt nach Tarapoto- dem Reich der 1000 Wasserfälle

Die letzte Oktoberwoche verbrachten wir mit einer Klasse nordöstlich von Lima in einem Gebiet, dass in Peru für Kakao und Tabakanbau bekannt ist. Der Reiseführer lockte jedoch mit den Wasserfällen.





Das sollten wir auch gleich am ersten Ausflugstag bestätigt bekommen.
Zunächst fuhren wir in einen Nationalpark, schauten uns einheimische Tiere an, die unter sehr schlechten Bedingungen dahinvegetierten und tobten uns ein bisschen an den Lianen aus.
Bei dieser Fahrt waren viele Schüler dabei, die im letzten Jahr die Bio- Studienreise nach Tambopata mitgemacht haben und sie erkannten, sofort das das was uns gezeigtwurde nichts mit dem echten Dschungel zu tun hat. Ich war sehr stolz über diese kritische Wertung,da so etwas bei Latinos alles andere als selbstverständlich ist.
Aber dann bekamen wir die Wasserfälle zu sehen, das war schon ein Erlebnis, zumal man unten im Becken auch baden konnte.
Nachmittags-ökologischer Kakaoanbau. Das Laub wird liegen gelassen und dient als natürlicher Dünger.
Peru soll übrigens den besten Kakao der Welt ernten.
Lamas, die dazugehörige Provinzhauptstadt. Wir haben uns an einem Denkmal fotografieren lassen, wo sich die Spanier mit den Einheimischen verbünden.
Am nächsten Tag ein echtes Abenteuer. Wir marschierten an einem Fluss zu einem weiteren Wasserfall, mussten dabei den Fluss mehrmals überqueren. Das war ein offizieller Weg, wie man an dem Bauern links sieht. Eigentlich auch kein Problem, weil das Wasser war warm, draußen war es sehr warm, aber die Kids hatten alle ihre Handys dabei und durften also deshalb nicht ausrutschen. Ich konnte da nicht wirkliches Mitgefühl aufbauen.
Das ist die Raupe eines der größten Schmetterlinge, die in dieser Gegend vorkommen, ein blauer wunderschöner Schmetterling, heißt auch Mariposo azul.
Nachmittags waren wir in einer Aufzuchtsstation für wilde Tiere, die man verletzt gefunden hat. Die werden versorgt, gesund gepflegt und wieder ausgewildert.
Ein Tapir
Ein atemberaubender Blick, man hat uns erklärt, dass die Höhe um Tarapoto den Regenwald so geeignet für den Kaffee und Kakaoanbau macht.

Dieses Schild haben wir aufgenommen, weil in Lima genau das Gegenteil angezeigt wird. In Lima wird ständig gehupt, hier ist es aufgrund der schmalen kurvenreichen Straßen sehr wichtig.

Wir haben etwas Schokolade aus einer kleinen Fabrik inTarapoto mitgebracht. In ungefähr 3 Wochen kommen wir zum Heimaturlaub nach Peitz. Betrachtet es als Einladung,wir freuen uns immer über Besuch.

Freitag, 7. November 2014


Luna Huana

In den Oktoberferien hatten wir keine Lust auf lange Flüge und anstrengende Besichtigungen, wollten aber raus aus Lima. Man hat uns Luna Huana empfohlen. Ein kleiner Ort etwa 2h vonLima entfernt mit einem herrlichsauberen Flüsschen, der die Weinberge ringsherum versorgt. Es war also das Pendant zu unseren Moselreisen, die wir im Oktober immer inDeutschland gemacht haben.

Es war schön warm, abwer nicht so heiß wie im Dschungel, es war ruhig und wesentlich grüner als sonst die Gegend um Lima sonst. Aber man sieht genau, wie wo die Wassergrenze ist.








 Wir unternahmen kleine Wanderungen entlang des Flusslaufes, kosteten von den verschiedenen Früchten und genossen das klare Wasser
                                                                                   Nach dem Wandern gab es auf unserer Hacienda gemütliche Ecken zum Relaxen.                                      

Überhaupt war die Anlage schön gemacht, mit Kräutergarten (Rondell) und schattigen Plätzen zum Essen (Pvillons).










Das alles lag auf einer Anhöhe von der man eine schöne Sicht auf den ort hatte.



Luna Huana bot jede Menge Aktivitäten an, wie Raffting, Klettern und Quadtouren. Raffting hatuns nicht gereizt..



Aber miteinem Quad wollte Frank schon immer mal gern fahren. Als wir nach 15 Minuten ca 1kg Staub geschluckt haben, hatte er genug.
Danach mussten wir erstmal spülen. Da der Wein hier nicht so zu empfehlen ist, trinken wir lieber Pisco und alle Coctails, die damit so angeboten werden. Hier Pisco Tuña, lecker.

Nach den 4 Tagen hatte ich dann wieder genug Kraft die Arbeiten, die auf meinem Schreibtisch warteten in Angriff zu nehmen.