Sonntag, 26. Juli 2015

Halbjahresferien- Reise nach Kolumbien
In diesem Jahr haben wir uns im Juli Kolumbien als Reiseziel ausgesucht. Viele Kollegen haben uns ihre Erlebnisse im "Kaffeeland" so schön ausgemalt, andere von den historischen Städten geschwärmt, dass wir uns selber davon überzeugen wollten.

Erstes Ziel: Bogota- für mich immer verbunden mit Szenen aus James Bond Filmen im Zusammenhang mit den Drogenclans. Wir haben nichts davon gespürt.
Rechts der Plaza de Armas mit dem Justizpalast, der ältesten Kathedrale und dem Rathaus und natürlich jeder Menge Touristen, Tauben und Händlern.

Am 2. Tag sind wir auf den Hausberg "Monzerrate" gefahren. Von dort hatte man einen super schönen Blick auf die ganze Stadt.



Da es Sonntag war, gab es besonders viele Leute dort. Man hatte das Gefühl an einem echten Wallfahrtsort zu sein.
Danach sind wir wieder ins Zentrum gegangen, unser Ziel war das berühmte Goldmuseum und die Botero- Galerie.
Zwischendurch hat es geregnet und wir konnten einen wunder schönen Regenbogen am Horizont beobachten.
Am 3. Tag haben wir ein Auto gemietet und das Kaffeedreieck von Kolumbien in Angriff genommen.Wir wollten auf einer echten Kaffeefinka erfahren wie Kaffee angebaut wird.

Zunächst hat uns die wunderschöne Landschaft fasziniert. Sattes Grün, die Berge und dazwischen idyllische Häuschen.


Da sind wir nun auf der Finka "Recuca". Frank wurde sofort als "Bocadero"engagiert, eine Art Vorarbeiter.
So wurden die gepflügten Kirschen von den Schalen und dem Fruchtfleisch befreit, na ja ganz früher...
jetzt gibt es dafür natürlich Maschinen.


Dann endlich die Kostprobe. Der Bocadero musste seine Leute natürlich versorgen.
Hmmmmm, der Kaffee hat köstlich geschmeckt (für meine Verhältnisse etwas dünn :-))

Was uns ebenfalls beeindruckt hat, die Kaffeeplantagen waren nie reine Monokulturen, es waren immer noch andere Früchte dabei, meist Bananen. Die herunterfallenden Blätter werden liegen gelassen als natürliche Düngung.

Das ist Salento. Eigentlich ein kleines Dorf in der Kaffeeregion, hat sich aber als Touristenort gemausert mit vielen gemütlichen Restaurants, Bars und natürlich Kaffee`s in schönen historischen Häusern.



Eine klassische Kaffeemaschine.

Ein Blick auf das Dorf.

und auf die Berge




Die Kaffeefinka "Ocaso". Sie wird nicht ganz so stark von Touristen frequentiert, aber alles ist echt Handarbeit. Vom Pflücken
über das Sortieren der Bohnen bis zum Aufbrühen. Der Kaffee wurde noch handgefiltert serviert und hat wirklich gut geschmeckt.
Links der minderwertige und rechts der hochwertige Kaffee. Die Sortierung per Hand lohnt sich, der gute Kaffee bringt den dreifachen Preis.
Cartagena, die Festung.
Cartagena war nach der Eroberung der Spanier der Hafen von dem das gestohlene Gold weg und die Sklaven antransportiert wurden. Dem zufolge auch ein Ort, der ständig angegriffen wurde. Die Mauern uns Sicherungsanlagen sprechen für sich.
Aber es hat heute eine sehr schön erhaltene Altstadt durch die man gemütlich schlendern kann oder durch die man auch mit einer Pferdekutsche fahren kann.







Die Hälfte der Bevölkerung ist schwarz, man spürt eben deutlich, dass früher hier viele Sklaven die Arbeit erledigten.
Diese Häuptlingstochter gilt als Symbol des Widerstandes den die indigenen Völker leisteten. Angeblich von vielen Eroberern angebetet, aber keiner hat sie je bekommen.
Ein Blick von der Festung auf die Skyline.
Danach fuhren wir für drei Tage auf eine der vorgelagerten Inseln, wir wollten einfach nur die Karibik genießen und relaxen.

Mehr gab es auf dem Areal auch nicht zu tun.
Aber wir wurden sehr freundlich bedient und haben es genossen.


Bewohnt wurde die Insel ausschließlich von Schwarzen und das in ziemlich ärmlichen Verhältnissen.
Wir haben nur einmal einen kleinen Spaziergang durch das Dorf gemacht.

Lieber bin ich nochmal schnell ins Meer gesprungen. Da die Anlage in einer kleinen Bucht war, konnte man sehr gut schwimmen.


Danach sind wir ausgeruht zurück nach Lima geflogen, wo uns Ronny mit seinem Freund Konstantin schon erwartet hat.

Freitag, 3. Juli 2015

Am letzten Sonntag haben wir etwas gemacht, was wir schon lange vor hatten, wir stiegen in einen Panoramabus und machten eine Citytour.
Los gings vom Plaza Kennedy in Miraflores.
wir waren ganz gespannt und warteten auf viele neue Seiten von Lima.
zunächst fuhren wir durch Miraflores, das Touristenviertel
immer noch Miraflores
Eine Präinka- Anlage mitten in Lima. Ich habe von dieser Ausgrabungsstätte schon viel gehört, aber noch nichts gesehen.
San Isidro, das Bankenviertel.
Langsam werden Radwege in Lima angelegt. Scheinbar haben nicht nur die Ausländer festgestellt, dass man mit alternativen Fortbewegungsmöglichkeiten schneller ist als mit dem Auto.

das gibt es auch nur in Lima, ein Motorad wird abgeschleppt.
Das Natiionalstadion
Die Schnellstraße. Da Sonntag ist, sieht es ganz gut aus. Unter der Woche kann man da kaum schnell fahren.
Auch ein typisches Bild, an jeder Ampel gibt es fliegende Händler die alles mögliche anbieten. Von kleinen Snacks über Reinigungsutensilien bishin zu Ersatzteilen alles was tragbar ist.
Das größte Kongresshotel in Lima
Jetzt kommen wir ins Centro de Lima, die Altstadt
Plaza Bolivar mit dem Grand Hotel im Hintergrund
Plaza de Armas, aber den haben wir schon viel größer und schöner fotografiert und in den Blog gesetzt.

Die Kathedrale " La Cathedral de Lima"
Iglesia San Pedro. Hier stiegen wir aus, um uns die Catacomben von Lima anzusehen. Wir haben dort mehrere tausend Gebeine besichtigt, hauptsächlich von Franziskanern.
Nebenbei erlebten wir wie die Limener ihren Sonntag verbringen. Nämlich Schlange stehend vor der Kirche, um an irgendwelchen heiligen Reliquien Blumen abzulegen. Der ganze Kirchhof war eine lange Menschenschlange.
Danach fuhren wir wieder zurück nach Miraflores.Hier aber noch ein Blick auf die älteste Favela von Lima.
Der Kongress von Peru
Der Justizpalast
und wieder die Schnellstraße am Sonntag. Danach fuhren wir noch kurz an die Promenade am Meer und dann war Schluss.
 Fazit, bis auf die Catacomben nichts Neues gesehen.

Mittwoch, 17. Juni 2015

 Am letzten Wochenende unternahm ich ohne Karin einen kleinen Wanderausflug hoch in die Berge.
 Sie hatte eine Menge Arbeiten zu
kontrollieren. Es ging nach San Pedro de Casta, ca 4 Autostunden von uns entfernt auf eine Höhe von ca 3900m. Es kamen noch 5 Lehrer und 2 Jungs mit auf Tour. Am Freitag Abend ging es los zu einer Kollegin die auf halber Strecke ein Häuschen hatte wo wir nach einem gemütlichem Grillabend übernachten konnten.


          Der Dorfplatz von San Pedro
Falls mal jemand nachsehen möchte wo das genau ist, hier die Koordinaten: 11°45'39.00"S
                   76°35'46.81"W
 Die weiße Linie im Bild, ist der Weg hier hinauf.

 Ganz oben angekommen , erwartet uns ein "Amphitheater". Dieses wurde als Zeltplatz genutzt.


 Jeder Schritt hier oben ,ist sehr anstrengend, besonders mit Gepäck.











 Endlich Zelt aufgebaut und ausruhen.




 Für umgerechnet 10€ kann man sein Gepäck auch hochtragen lassen.
Max. 35kg pro Esel.
 Die Sonne verschwindet ziemlig schnell und es wird kalt, sehr kalt.ca 0°.
 Früh um 6.00Uhr bin ich noch ein bischen höher geklettert um den Sonnenaufgang zu genießen. Leider war ein noch höherer Berg davor, so das Sie erst zu sehen war als es richtig hell war. Es war aber trotzdem sehr imposant und kalt....





 Selbst auf den Felsen wachsen Blumen.
 Ein Teil unserer Wandergruppe
Fazit von diesem Wochenende : wieder viele Eindrücke aus den Bergen, anstrengend ,durchgefroren,ein kaputter Reifen und total verstaubtes Auto aber schöön.